Markisen

Markisen Arten - Artikelbild

Markisen sind im Grundsatz Beschattungs-Anlagen und werden im Fachjargon dem Sonnenschutzgewerbe zugeteilt. Sie werden für den Schutz gegen Sonne, Blendung, Wärme und manchmal auch als Sichtschutz eingesetzt. Neue moderne Spezial-Anlagen können heute sogar als Regenschutz verwendet werden.

Als Anlage haben Markisen eine Gestell Konstruktion, heute meist aus Aluminium, seltener aus Stahl oder Holz, versehen mit speziellen Markisentüchern aus Acryl, PVC oder Polyester.

Es gibt unzählig verschiedene Arten von Markisen. Hauptsächlich werden sie aber in drei Haupt-Gruppen unterteilt. Diese wiederum werden Teils in vielen weiteren Untergruppen aufgeteilt.

Die drei Markisen Haupt-Gruppen sind....

  • Fest-Markisen haben eine feste Konstruktion in Stahl oder Aluminium und sind somit unbeweglich und fix, freistehend, an einem Gebäude oder anderer Konstruktion montiert. Beispiele sind Korbmarkisen, Baldachinen (welche manchmal auch Beweglich sein können)
  • Falt-Markisen ist eigentlich eine Mischung zwischen Fest-Markisen und Beweglichen Markisen. Die Konstruktion, welche aus Stahl, Aluminium oder sogar Holz sein kann, ist fest montiert und bewegt sich nicht, währen der Behang zum Öffnen gefaltet werden kann.
  • Eine Roll-Markisen wiederum rollt den Behang auf einer Stahlwelle auf und bewegt sich mit samt einem Fallrohr nach oben. Diese Technik wird hauptsächlich bei Gelenkarm-Markisen und Wintergarten-Markisen angewendet.

Sonnenschirme und Sonnensegel spielen eine etwas gesonderte Rolle. Der Einsatzzweck ist zwar auch hier dieselbe wie bei den Markisen. Deswegen vermutlich, ordnen einige auch diese beiden Beschattungstypen unter dem Oberbegriff Markise ein. Das ist aber nicht wirklich richtig. Sonnenschirme haben zwar, wie Markisen auch, eine Konstruktion mit einer Bespannung aus Tüchern. Sonnenschirme sind aber frei beweglich und überall frei Einsetzbar, was Markisen Konstruktionsbedingt nicht sind. Dem Sonnensegel hingegen fehlt eine Konstruktion. Das Sonnensegel wird lediglich mit Seilen verspannt.

Geschichtlicher Hinweis zur Markise:

Das Grundprinzip als Beschattung mit einer Art Markise gibt es schon seit Jahrtausenden. Ist also sicher keine Erfindung unserer Zeit. Gemäss Wikipedia ist die Namensgeberin der Markise eine Adelsdame. Im französischem wurde sie Marquise genannt. Den Überlieferungen zufolge soll in einem Heerlager immer dann die Sonnenschutzanlage ausgefahren worden sein, wenn die Frau des Offiziers anwesend war. So wurde die Sonnenschutzbespannung zur heutigen Markise. 🙂

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Josef Schöpfer Hallo. Ich schreibe hier als überzeugter Störeler, wie wir Schweizer liebevoll, vielleicht manchmal etwas neckisch, den „Sonnen- und Wetterschutz Fachmann“ bezeichnen. Ein Störeler bin ich seit 1984, habe derweil viele gute und schlechte Zeiten durchgemacht. Ich schreibe hier zu Markisen Themen und hoffe dabei, ein paar gute Tipps und sinnvolle Ratschläge zu Deinem Nutzen weiter geben zu können. Ein Sprichwort verspricht oder je nach dem auch warnt , „man trifft sich immer zweimal“ Also, meine bevorzugte Art in diesem Sinne sind natürlich die Social Media Profile. ;-) Über Kommentare, ob Lob oder Kritik, freue ich mich wirklich immer sehr.