Sonnenschutz mit Markisen – Ist immer eine Gute Idee

Sobald im Frühling die ersten Sonnenstrahlen vom Himmel wärmen, wünschen sicherlich auch Sie sich ein schönes Plätzchen auf einer Terrasse. Was gibt es schöneres als auf einer gedeckten Terrasse, bei frischer Luft das sonnige Wetter mit einem spannenden Buch zu geniessen. Gedanken von einem Sonnenschutz mit Markisen bzw. Sonnenstoren kommen aber schnell auf wenn die Haut zu brennen anfängt.

Gelenkarm-Markisen zu Artikel Sonnenschutz mit Markisen

Sonnenschutz mit Markisen, hier als Beispiel mit einer Gelenkarm-Markisen

 

Sonnenschutz mit Markisen ist immer eine gute Idee.

Natürlich sind die Markisen und Sonnenstoren nicht nur als reinen Sonnenschutz zu gebrauchen. Mit dem schier unglaublich vielen Storen Stoffe mit Farben und Muster ist es möglich fast jede gewünschte Stimmung auf die Terrasse zu zaubern. Egal wie stark die Sonne scheint, die Storen Stoffe schützen (bei dunklen Stoffen) sogar bis zu 98 % vor UV-Strahlen und damit auch eine empfindliche Kinderhaut. Je nach Markisentyp bieten sie auch einen Sichtschutz. Ein Problem wie den unerwünschten Einblick ist damit ebenfalls gelöst.

Regenschutz und Windschutz sind immer wieder Argumente für Sonnenstoren, was ich aber ab einer gewissen Intensität und Stärke eher als missbrauch einer Markise betiteln würde. So legen hier Gebäudeversicherungen auch klare Grenzen fest. Und nicht zu Letzt, ist eine Markise auch ein gestalterisches Element das jede Gartenterrasse auf seine spezielle Art aufwerten kann. Man darf ruhig von einem Mehrwert eines Gebäudes sprechen.

 

Markisen, Sonnenstoren, Schirme, Segel usw. als Sonnenschutz

Umso grösser die Auswahl, umso schwieriger wird eine Entscheidung für den richtigen Sonnenschutz. Markisen und Sonnenstoren sind dazu bestens geeignet. Und glauben Sie mir, die Auswahl ist riesig.

 

3 Fragen für die Auswahl bei einem Sonnenschutz mit Markisen

Die erste Frage
die es zu beantworten gilt, ist der Standort, die genaue Platzierung. Denn damit kann ich schon eine ganze Menge an Markisen-Modellen ausfiltern. Denn es macht wenig Sinn, sich bei einem Balkon von 3m x 1,5m im 1.OG, mit einer Gegenzuganlage und Beleuchtung zu beschäftigen.

Die zweite Frage
beschäftigt sich mit der richtigen Qualität. Nicht immer macht die höchste Qualität auch wirklich Sinn. Zu knapp bemessene Sonnenstoren, nur weil man etwas knauserig ist, könnten die Beschaffungskosten für eines Sonnenschutzes schnell mal verdoppeln oder aber die Freude an der Markise so ziemlich verwehen.

Die dritte Frage
dann, ist nach dem Komfort. Will ich es meiner Partnerin oder meinem Partner zumuten, von Hand und bei stürmendem Regen eine Kurbel zu bedienen, nur um die Markise vor dem zerbersten zu retten. Nun, je nach Dauer der Partnerschaft … vielleicht ja. Aber will ich es mir selber auch. Dabei kann Komfort auch eine Frage der Sicherheit bedeuten. Bedenken Sie, bei einem plötzlich aufkommenden Gewitter ist niemand zu Hause. Wer dreht dann an der Kurbel?

Eine Steuerung kann dabei nicht nur die Sonnenstoren selber automatisch schützen, sondern auch andere wertvollen Dinge in Ihrem Haus, indem die Markise automatisch aus fährt, bevor die bösen UV-Strahlen z.B. Ihren Teppich oder Ihr Möbelstück verbleichen kann.

Ob für Sie die Komfortfrage relevant ist, müssen Sie selber entscheiden. Allerdings müssen Sie diese Entscheidung jetzt, will heissen vor dem Kauf vornehmen. Ein späteres Nachrüsten würde zu erheblichen Mehrkosten führen.

 

Wann werden welche Modelle bei Sonnenschutz mit Markisen, eingesetzt.

Terrassenüberdachung mit Markisen

Terrassenbedachungen werden auf Dachterrassen, Terrassen im Erdgeschoss (EG) oder in Gartenterrassen und Gartensitzplätzen bei Restaurants eingesetzt.

Für eine Terrassenbedachung ist meist ein sehr anspruchsvoller Sonnenschutz Lösungen notwendig. Das liegt zum einen an der Grösse die Terrassen meistens haben, zum anderen werden an grossflächige Beschattungsanlagen zusätzlich weitaus höhere und speziellere Ansprüche gestellt. Man denke an die Windfestigkeit, Bedienkomfort oder Anlagesicherheit.

Mögliche Markisentypen für die Terrasse ist die Roll-Markisen wie, qualitativ hochwertigere Sonnenstoren, also Markisen mit Gelenkarmen. Diese sind in der Lage auch grössere Flächen zu beschatten. Die Breite geht dabei bis zu 18 m. Hier werden Einzelanlagen gekoppelt oder zusammengesetzt. Der Markisenstoff kann dabei auf Wunsch, lückenlos und durchgehend (ohne Stofflücken) aufgezogen werden. Die Armlängen reichen bis zu 400cm Ausfall. Wobei es auch ein paar wenige, spezielle Modelle gibt, welche noch grössere Armlänge erreichen. Mit einer Ausnahme ist bei Gelenkarmmarkisen immer ein Befestigungspunkt für die Markisenhalterung (auch Konsolen genannt) notwendig. Diese können an einer Fassade, unter oder in Front einer Balkondecke in Beton oder Stahl oder bedingt auch an Holzbalken bzw. Dachsparren, befestigt werden. Umso grösser die Markise umso stärker sollte man auf Montage Fallen achten. Z.B. ist der Holzbalken auch stark genug, ist an der Fassade eine Aussenisolation angebracht, welche dann eine spezielle vorgehensweis bei der Montage benötigen würde.

Nicht geeignet sind Balkonstoren. Diese sind Konstruktionstechnisch für grössere Beschattungen nicht sonderlich gut geeignet. Die Gelenkarmen haben eine zu geringe Spannkraft und sind in der Breite begrenzt.

Die oben genannte Ausnahme der Gelenkarmmarkisen sind die frei stehenden Doppel-Gelenkmarkisen. Das ist eine Standortunabhängige und flexible Beschattung mit zwei Gelenkarm-Markisen auf Stützen, die auf beiden Seiten gleichzeitig ausgefahren werden können. Mit dieser flexiblen Beschattung kann bis zu 40m² Schattenfläche realisiert werden. Natürlich gibt es auch hier wieder Speziallösungen für einen Einsatzbereich bis zu 120m².

 

Pergola

Nun, die Pergola ist eigentlich keine Markisen an und für sich. Textile Beschattungen werden aber sehr oft in diese integriert oder sind bei modernen Modellen sogar einen Teil des Systems. Als Terrassenüberdachung oder nur als Beschattung sind Pergola als Stabile und Langlebige Variante mit grossem Gestaltungspotential sehr beliebt. Geschätzt wird unter anderem die teils beeindruckende Modularität und die äusserst grosse Stabilität und Wetterfestigkeit. Einige Modelle versprechen eine Windstabilität von bis zu unglaublichen 100 h/km. Die Gestaltungsmöglichkeiten mit Licht, Formen und Farben erlauben unendlich viele Stimmungsvarianten und kann nach fast jedem, individuell gewünschtem Geschmack gestaltet werden. Eine wohlfühl- Oase ist schon fast garantiert.

Pergola als Terrassenüberdachung

Pergola design sind in vielen Modellen und Materialen erhältlich. Als Terrassenüberdachung sind sie in Metall, Alu und Holz zu haben. Als Bedachung einer Pergola werden oft Glas und Markise gemeinsam als Sonnenschutz und als Wetterschutz mit eingebaut. Für Frischluft-Muffels gibt es diverse Optionen um Pergola auch seitlich mit Sonnenschutz Systemen oder mit Wind- u. Regenschutz zu versehen. Die Modernen Pergola-Modellen machen das so geschickt, dass einige schon bald von einem dichten Wintergarten sprechen. Ich würde allerdings eine Pergola nie mit einem Wintergarten vergleichen wollen, zumal diese Beiden nun wirklich grundverschiedenen Zwecke erfüllen.

 Veranda

Auch wenn mit der Pergola und mit der Veranda im Grundsatz dasselbe Ziel verfolgt wird, nämlich vor Sonnenstrahlen und vor Regen zu schützen, werden sie doch aus unterschiedlichen Bewegungsgründen eingesetzt.

Eine Veranda wird zumeist an der südlichen Hauswand entlang in Form eines Bedeckten Laufstegs direkt an der Hauswand als einen Anbau, angebaut. Die Veranda wird, etwas abgesetzt vom Boden oder auch in oberen Stockwerken Ihre Anwendung und haben daher in den aller meisten Fällen ein Geländer. Veranden findet man vor allem in den geografisch wärmeren Orten wie Südamerika oder Australien. Was ich eigentlich schade finde. Mit unseren modernen Möglichkeiten sollten die gefälligen Veranden auch in unseren Breitengraden vermehrt an Gefallen finden und vor allem von Nutzen sein können.

Die Pergola hingegen wird zwischen Haus und Terrasse oder Garage als Sonnenschutz und Wetterschutz verwendet. Mit Ausnahme der heute modernen Bauweise von einer Pergola, steht sie nicht alleine da und lehnt sich an einem bestehenden Bau an.

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