Die 6 sichersten Tipps zu einem Sonnenbrand

Tipps zu Sonnenbrand ohne Sonnenschutz

Tipps zum Sonnenbrand haben einige dringend nötig

Ich kann mich erinnern als wäre es heute, als meine Mutter in den 60ziger Jahren, mit so einer weissen Tube in den Händen winkend, hinter mir herrannte. Es stand Sonnencreme drauf. Ich hatte damals nicht verstanden warum ich mir dieses harzige, klebrige Zeug hätte einreiben sollen. Es war auch keine Zeit für so unnützes Zeug und hatte sowieso gerade wichtigeres zu tun. Es war sowieso alles so ungerecht. Da war mein Vater, er hat sich nie einreiben und bekam trotzdem  nie einen Sonnenbrand, während ich mich von meiner Mutter regelrecht misshandelt fühlte, trotzdem aber praktische jeden Frühling mehr oder weniger heftig einen Sonnenbrand einfing. Verständlich konnte mir das meine Mutter nicht erklären. An andere Sonnenschutzarten wie UPF 50+, dazu später mehr, oder Tipps zu Sonnenbrand wurde damals noch nicht wirklich Beachtung geschenkt.

So kam was kommen musste. Relative früh, wahrscheinlich so mit etwa 8 oder 9 Jahren entwickelte ich, gemeinsam mit zwei gleichalterigen Fachpersonen die ersten eigenen, natürlich auf unsere Bedürfnisse abgestimmte Sonnenschutz-Logik, um dann lautstark Tipps zum Sonnenbrand ab zu geben.

Die 6 grössten Fehler beim Sonnenbad

So ähnlich nennen heute Sonnenschutz Fachgremien wie z.B. eine Krebsliga oder Dermatologische Kliniken, unsere damaligen Erkenntnisse zu unseren "Tipps zum Sonnenbrand". Nun ja, so Fachgremien bestehen meist auch nur aus Menschen.

  1. Tipp: Wer braun sein will, muss leiden. Ohne Sonnenbrand keine Bräune. Deshalb – und damit es schnell geht – nehme ich das erste Sonnenbad gleich ohne Sonnenschutz.

    Ich gebe es zu, hier haben wir uns ein wenig vertan. Ein wenig viel.
    Sonnenbrand ist keine Vorstufe für Bräune, sondern eine ernst zu nehmende Verbrennung. Dass sollte heute bei jedem eingebrannt sein. Nach einem Sonnenbrand ist sönnele für drei Tage tabu.

  2. Tipp: Sonnenbaden ist mittags am effektivsten, denn da steht die Sonne am höchsten.

    Dieser Meinung bin ich nach wie vor. Diese Tageszeit ist definitiv noch immer am intensivsten. Es ist richtig, solang ich die Antwort von 1. Tipp weiterhin ignoriere. Das dumme ist nur, dass der Sonnenbrand um diese Tageszeit am schnellsten von statten geht, ist halt schon auch so richtig.

  3. Tipp: Ich spiele im Sandkasten unter dem Sonnenschirm. Da braucht es keine Sonnencreme.

    Wie ein grosser Teil der billigen Sonnenschirme es heute noch immer tun, kannte der Stoff des damals schon überalterten Sonnenschirmes, gar keinen UV-Schutz. Selbst wenn der Schirm zu 100% UV-Undurchlässig wäre, ist die Belastung darunter noch immer hoch. Sand, Wellen, Steinböden oder weisse Wände reflektieren die UV- Strahlen auch in die Schattenzonen des Schirmes oder auch bei anderen Markisentypen hinein. Kinderhaut ist ausserdem besonders empfindlich. Deshalb gilt auch unterm Schirm: eincremen ist Pflicht!

  4. Tipp: Ich habe meine Sonnencreme gründlich eingerieben. Nach dem Baden muss ich mich nicht unbedingt neu eincremen.

    Also bei nicht wasserfesten Cremen sollte es soweit klar sein. Bedenken Sie aber, eine wasserfeste Sonnencreme ist vielleicht ein stückweit auch tatsächlich wasserfest, handtuchfest ist sie aber ganz bestimmt nicht.

  5. Tipp: Wenn ich mich häufig eincreme, kann ich den ganzen Tag in der Sonne liegen.

    Das zeigt deutliche, wie ich den Schutzfaktor damals missverstanden habe. Inzwischen weiss ich glücklicherweise, dass eine Person je nach Hauttyp die Er/Sie hat, unterschiedlich Sonnenresident … nein, das ist möglicherweise ein falscher Ausdruck, sagen wir es klarer, unterschiedlich lange in der prallen Sonne aufhalten darf, ohne sich einen Sonnenbrand zu holen.
    Gehen wir mal weiter davon aus dass ich, sagen wir der einfachheitshalber, der 15 Minutentyp bin. Mein Tagessoll an Sonnenguthaben ist für meinen Hauttyp also auf 15 Minuten pro Tag begrenzt. Das Benutzen von Sonnenschutzfaktor 4*, bewirkt beispielsweise, dass ich 4 x 15 Min., also 1 Stunde ungestraft in der Sonne liegen darf. (Faktor 4 halt)
    Egal wie viel ich auftrage, der Faktor 4 gewährt einfach nur eine 4-mal längeres Sonnenbaden. Danach ist unwiderruflich mein Tagessoll an Sonnenbaden verbraucht. Bei einem Faktor 10 wäre es dann bei 21/2 Stunden. Ein weiteres eincremen ist auch bei einer Sonnenschutzcreme mit höherem Faktor nutzlos. Ein erneutes einreiben bewirkt ja kein rückgängig machen oder verlängern des Tagessolls, das ja inzwischen schon vollständig aufgebraucht ist.
    Je heller die Haut, desto höher sollte üblicherweise der Faktor gewählt werden. Vor allem in den ersten Tagen sollten Sie auf sicher gehen und einen genug hohen Faktor wählen.

    * Ein Sonnenschutzfaktor 2 oder 4 ist gemäss heutiger Definition kein Sonnenschutzmittel mehr, weil diese der Zweckbestimmung Sonnenschutz, nicht erfüllt.

  6. Tipp: Ich bin vorgebräunt, deshalb brauche ich keinen Sonnenschutz mehr. Diese Erkenntnis habe ich an meinem Vater beobachtet. Er war Landwirt und das ganze Jahr über dem Wetter, Regen wie Sonne ausgesetzt. Er war immer braun, wobei ich mir nicht immer so sicher war, ob es von der Arbeit im Stall oder von der Sonne herrührte.

    Im Gegensatz zu den Fachgremien, denke ich nach wie vor dass es auch heute noch seine Richtigkeit hat. Ich möchte hier auch gleich klar stellen, wir sprechen hier nicht von künstlichem Vorbräunen wie in Solarien oder das bräunen mit Cremen oder so. Beides hat letztendlich nur etwas mit Hautfärben zu tun aber absolut nicht mit Sonnenschutz. Also wirklich Vorsicht.
    Eine Warnung an die (echten) Vorgebräunten ist aber trotzdem angebracht, wenn diese als Beispiel eine Wanderung in der hoch liegenden Bergwelt, womöglich noch mit bestehenden Schneefeldern, unternehmen. Dort herrscht eine andere Dimension an Sonnenstrahlen. Da ist ein einreiben von Sonnenschutzcremen sicherlich Pflicht, will man nicht enden wie auf dem Foto ganz oben.
    Ganz allgemein, wer sich überdurchschnittlich lange (mehr als 2 Stunden) in der Sonne aufhält, sollte sich auf die eine oder andere Art schützen. Die Haut wird es noch in 10 oder 30 Jahren danken.

  7. Spassvogel mit Sonnenbrand

    Ob dieser Spassvogel weis was er da tut??

    Tipp: Das ist ein Tipp mehr als angekündigt. Hier möchte ich einfach an Ihre eigene Intelligenz appellieren. Dass Sie bis hierher gelesen haben, belegt dass Sie eine haben.  🙂 Also lassen Sie Ihren gesunden Menschenverstand walten und hinterfragen Sie immer alle Empfehlungen auf ihre Plausibilität.
    Wie oft lese ich so Sinngemäss, cremt euch jeden Tag mehrmals ein und zur Prophylaxe von Hauterkrankungen am besten gleich mit einem Blocker. Möglicherweise mag eine solche Aussage in gewissen Situationen angebracht sein, für die allermeisten Menschen auf dieser Erde ist das absoluter Nonsens. Die Herkunft der Empfehlungen ist oft vielsagend. Artikel von Produzenten, Verkäufer, Shopp-Betreiber oder Lobby-Berichte sind mit Vorbehalt zu lesen. Meist nicht falsch aber oft übertrieben.
    Was ebenfalls an dieser Stelle unbedingt zu erwähnen ist. Sonnenstrahlen sind für uns Menschen und unseren Körper enorm wichtig.
    Für die Bildung von Vitamin D3 in unserem Körper als Beispiel, ist die Sonne essentiell. Vitamin D3 unterstützt die Selbstheilung der Haut, wirkt depressionslösend was immer wieder massiv unterschätzt wird. Mit der Zunahme des totalen Sonnenschutzes nimmt die Zunahme der Depressionen in der Bevölkerung in gleichen Massen zu.     Zufall ??

Sonnenschutz begegnet man mit Sonnenschutz Produkten.

Man kann eigentlich von zwei verschiedenen Arten von Sonnenschutz sprechen.

Chemischer Sonnenschutz

Sonnenschutz Creme

Chemischer Sonnenschutz

Chemischer Sonnenschutz welche oft mit Sonnencremen auch Sonnenmilch genannt und andere Sonnenschutzmittel welche als flüssige Emulsion auf die Haut aufgetragen wird. Weiter gibt es noch Öle, Gele, Schäume Stifte und dann gibt es noch Aftersun-Produkte. Die sind hauptsächlich für vergessliche Personen entwickelt worden.

Soo…, über so ein wichtiges Thema wie Sonnenbrand, sollten eigentlich keine Leihen wie ich es bin, Auskunft geben. Darum findet Ihr ein paar Links zu entsprechenden Seiten die das Thema etwas ernsthafter angehen.

Deutsche Krebshilfe
Wikipedia
Haut.de

Technischer Sonnenschutz

Technischer Sonnenschutz ist schon eher mein Themengebiet. Den Technischen Sonnenschutz kann auch wieder in zwei oder drei Gebieten unterteilt werden.

Unter Lichtfilterung sind Produkte wie normale Sonnenbrillen und Brillen mit extrem hoher UV-Filterung, Sonnenschutzfolien an Fenster oder Fahrzeugen usw. zu nennen.

Textiles Für Material wie spezielle UV-Kleidung, Hüte, Mützen oder Tücher müssen Sie selbst besorgt sein. Textiler Sonnenschutz wie Markisen oder Schirme werden unter Abschirmung aufgeführt.

Abschirmung beim Thema Sonnenschutz wird häufig in der Architektur genannt. Dabei sind Produkte wie Raffstoren, Rollladen, Markisen oder Klappläden im Aussenbereich sowie Jalousien, Faltstoren, Rollos oder Plissee im Innenbereich, gemeint.

Und mit Markisen sind wir nun endliche im Markisen Guide gerechten Themenbereich.

Soltis 92 Markisenstoff

Dieser Technischer Markisenstoff ist für UV-Schutz ungeeignet

Wie sieht das nun aus mit Markisen, Sonnenstoren, Schirmen usw. betreffen UV-Schutz aus. Im folgendem betrifft alle Konstruktionen was mit Markisenstoff bzw. Beschattungstextilien bestückt worden ist. Der Markisenstoff schütz vor der Sonne, aber nicht in jedem Fall auch vor gefährlichen UV-Strahlen. …jjein, ist irgendwie doch nicht ganz richtig. Es ist Grundsätzlich so, dass allein der Stoff einen gewissen Grad an UV-Schutz bietet. Siehe auch etwas weiter unten. Schliesslich werden die Sonnenstrahlen schon mal stark gefiltert. Die Höhe des UV-Schutzes eines Markisentuchs hängt von verschieden Faktoren ab. Die Webdichte des Stoffes, das Material - Acryl ist besser als Baumwolle, der Dehnfaktor und die Feuchtigkeit haben Einfluss, genauso ob und wie der Storen Stoff vom Hersteller behandelt worden ist.

Nun gut, wir wissen was wann die UV-Strahlen reduziert. Die entsprechend notwendigen Parameter können wir am Markisen Stoff als Kunde nicht wirklich erkennen. Darum sind die Hersteller übergegangen, die Markisen Stoffe mit UPF-Werten zu versehen, die sich zwischen 15 bis 50 bewegen. Wobei 50 der höchste Schutz vor UV-Strahlung bietet. Produkte die darüber liegen werden mit 50+ besiegelt.

Was bedeutet UPF 50+ bei Markisenstoffen

Label UPF 50+

UV Protection

Die Bezeichnung UPF ist die Abkürzung von Ultravioletschutzfaktor (Ultraviolet Protection Factor). Die UPF ist eine Anlehnung an den LSF (Lichtschutzfaktor). Mehr zu UPF und dessen Bedeutung finden Sie unter Markisen Lexikon UPF.

Ein ganz normaler, heller, nicht speziell behandelter Markisenstoff hat etwa einen UPF-Wert von etwa 15. Das heisst, dass noch etwa ein fünfzehntel (ca. 6.6%) an schädlicher UV-Strahlen durch das Storentuch dringt. Ein Gewebe mit UPF 50+ entsprechend weniger als 1/50, das Markisentuch blockt also 98 % oder mehr an UV Strahlen ab.

Label Beschattung Standart-801

UV Standard 801

Das Problem beim UPF: Der deklarierte UV-Schutzfaktor gilt meist nur für den ungedehnten, trockenen Stoff im Neuzustand.

Mehr Sicherheit bietet den UV-Standard 801. Er ermittelt den Schutzfaktor unter den tatsächlichen Nutzungsbedingungen: Gemessen wird zusätzlich am nassen, gedehnten, gewaschenen und gescheuerten Stoff, zertifiziert wird der jeweils niedrigste erreichte Wert.

About the Author

Josef Schöpfer Hallo. Ich schreibe hier als überzeugter Störeler, wie wir Schweizer liebevoll, vielleicht manchmal etwas neckisch, den „Sonnen- und Wetterschutz Fachmann“ bezeichnen. Ein Störeler bin ich seit 1984, habe derweil viele gute und schlechte Zeiten durchgemacht. Ich schreibe hier zu Markisen Themen und hoffe dabei, ein paar gute Tipps und sinnvolle Ratschläge zu Deinem Nutzen weiter geben zu können. Ein Sprichwort verspricht oder je nach dem auch warnt , „man trifft sich immer zweimal“ Also, meine bevorzugte Art in diesem Sinne sind natürlich die Social Media Profile. ;-) Über Kommentare, ob Lob oder Kritik, freue ich mich wirklich immer sehr.

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